Textile Qualität seit 1828
F. Blumer & Cie. AG

Herzlich Willkommen

Blumer ist ein Traditionsunternehmen aus dem Kanton Glarus. Seit mehr als 190 Jahren werden hier Textilien hergestellt. Auf unserer Internetseite erfahren Sie spannende Details über die Geschichte unseres Unternehmens, über den Textildruck und über unsere Produkte.

Blumer verbindet Tradition und Moderne.
Bekannt durch unser klassisches „Glarner Tüechli“, steht Blumer heute für modernste technologische Trends im Textilbereich.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen auf unsere Webseite – und ... empfehlen Sie uns weiter!

Blumer Care
BafiX
HAD
Flite
kidneykarren
Earbags

Unsere Marken und Produkte

Seit über 190 Jahren produzieren wir das „Glarner Tüechli“. Sie erhalten es in vielen verschiedenen, attraktiven Dessins und Farben. Klassisch ist das Tuch in „türkischrot“, mit Paisley-Muster bedruckt. Daneben gibt es vielfältige Varianten, die Sie sich in unserem Online-Shop ansehen können.

Oder fragen Sie auch nach einem Shop in Ihrer Nähe.

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Blumer führt unter der Marke Bafix ein Basissortiment für Sportaccessoires, welches z.B. Multifunktionstücher, Mützen, Caps, Cagoules und Handschuhe umfasst

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Die Abkürzung HAD® steht für „headwear art design“. Im Mittelpunkt der HAD®-Kollektion steht das originale Multifunktionstuch, das nahtlos aus einem Stück gefertigt ist. Beim Sport oder in der Freizeit lässt sich das HAD®-Multifunktionstuch vielseitig als Mütze, Schal, Piraten- oder Saharatuch tragen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Mit Sicherheit innovativ: die Ski-Accessoires von Slokker. Skihelme, Goggles, Sonnenbrillen und mehr finden Sie in unserem Slokker-Online-Shop.

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F-LITE steht mit ihrer seamless Funktionswäsche für Leichtigkeit, optimalen Tragekomfort und die Symbiose innovativer Faserkombinationen in nahtloser Verarbeitung mit smarten Designelementen.

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kidneykaren - #feelgoodlookgood
Berlin 2007 - Karen fröstelte mal wieder an einem kühlen Herbsttag. Immer wieder schlich sich die Kälte zwischen Jacke und Hose. Etwas Wärmendes musste her, aber bloss nicht so ein Oma-Teil. Also entwickelte sie kurzerhand ihren eigenen - stylischen - Nierenwärmer. kidneykaren war geboren. Heute gibt es kidneykaren in vielen Varianten und noch mehr Farben und wärmt Frauen wo immer sie sind und was immer sie tun!

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Earbags sind praktisch: Sie umschließen die Ohren direkt, brauchen keinen Bügel der die Frisur zerstört und sitzen selbst bei rauhem Wetter. Earbags gibt es passend zu Ihrer Kleidung und Ihrem Stil in dutzenden Farben und Materialien.

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Werbemittel




Wir produzieren für Sie Mützen und Caps mit Ihrem eigenen Logo und bedrucken Tücher und Multifunktionstücher mit speziellen Dessins.

Corporate Identity ist für uns kein Fremdwort. Krawatten und Schals werden für Ihr Firmenpersonal angefertigt.

Frottier- und Badetücher besticken wir mit Ihrem Signet als Werbegeschenke für Ihre Kundschaft.

Das Spital- und Hotelfach beliefern wir mit Jacquard-Zwirn und Walkqualitäten.

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KONTAKT

Rund um Blumer

GESCHICHTE:

Blumer seit 1828

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Auf der Halbinsel zwischen den beiden Flussläufen Linth und Sernf wurde seit dem 17. Jahrhundert die Wasserkraft ausgenützt – zuerst für Getreidemühlen und eine Sägerei, um 1793 auch für eine Bleicherei und Walke. 1827 kaufte das damals in Ancona/ltalien domizilierte, bedeutende Handelshaus P. Blumer & Jenny das gesamte Schwander Mühleareal. Hier bauten die aus dem Glarnerland stammenden Besitzer innert weniger als einem Jahr gegen 30 Gebäude, in denen eine Textildruckerei eingerichtet wurde. Die Firma erlangte weltweit Anerkennung für ihre leuchtend roten Alizarintücher und Wollschals. Die Erfindung des industriellen Batikdrucks brachte weitere Erfolge. Nach 1860 erreichte die Firma ihren Höhepunkt und beschäftigte über 600 Personen in Schwanden. Dank der von Anfang an bestehenden Handelsverbindung mit Ancona und dank wichtigen Handelsreisen konnten Niederlassungen im Nahen und Fernen Osten, in Europa und Amerika errichtet und neue Absatzmärkte geöffnet werden. Flexibles Eingehen auf Kundenwünsche und soziale Leistungen gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehörten von Anfang an zu den Grundsätzen der Firma.

Von 1945 bis 1950 ersetzte man alte Druckereigebäude durch moderne Fabrikbauten mit Drucksälen von 60 m Länge und ohne Stützen, wo bis 1980 der Schablonen-Handdruck betrieben wurde. Diese säulenlose Raumgestaltung ermöglichte grosszügige Lösungen bei der Umnutzung.

F. Blumer & Cie. AG setzte als Handelsfirma, welche 2003 das 175-jährige Bestehen gefeiert hat, die textile Tradition am historischen Standort fort.

2011 folgte der Umzug nach Niederurnen - die alten Räumlichkeiten in Schwanden haben ihren Dienst getan und wurden von den Eigentümern an eine soziale Institution verkauft.

Heute werden die bekannten Glarner Tüechli und ein breites Sortiment an Acessoires über das neue Domizil verkauft.

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Als Liegenschaftsbesitzerin plante Kindlimann & Co. für den Ausbau des Mühleareals eine zeitgemässe Erschliessung und den etappenweisen Ausbau des ganzen Fabrikgeländes, um dieses als Gewerbepark nutzen zu können. Zufahrt und Rundstrasse wurden erweitert, Parkplätze und eine Verladerampe erstellt, die Erschliessung mit Strom, Wasser und Kanalisation gänzlich erneuert und eine moderne Heizzentrale gebaut, die heute fast alle Gebäude im Mühleareal via Fernleitungen mit Wärme versorgt. „Massgeschneiderte" Ausbaulösungen in den Gebäuden erfolgten jeweils in Zusammenarbeit mit den Mietern und entsprechend deren Bedürfnissen. Auf Teilparzellen haben Käufer dank günstigen Bodenpreisen und dank der aktiven Unterstützung bei der Planung und Realisierung durch Kindlimann & Co. ihre Projekte verwirklichen können: Bau des Kantonalen Strassenverkehrsamtes, Erneuerung des Kleinkraftwerks an der Linth und Umgestaltung der ehemaligen Fuhrhalterei zu einem Motocenter.

Im Frühling 2003 ist nun die letzte Ausbauetappe beendet worden. Zwei markante, aus der Gründerzeit stammende Bauten – die alte Staberei und der Hänggiturm – sind zweckmässig ausgebaut und durch einen modernen Zwischentrakt erschlossen worden; die Lufthänggi bietet einen imposanten Veranstaltungsraum und in der ehemaligen Heisshänggi finden sich heute praktische Lagerräume für Archivzwecke.

GESCHICHTE:

Textildruck

Die industrielle Zeugdruckerei erforderte immer ganz verschiedene ineinandergreifende Arbeitsabläufe; diese wurden von Spezialisten ausgeführt und stets in einer Fabrik zusammengefasst. Das Textildruckmuseum vergegenwärtigt anschaulich die wichtigsten Arbeitsgänge bei der Herstellung bedruckter Tücher, wobei mit Kleiderpuppen und entsprechenden Einrichtungen einige wirklichkeitsnahe "Szenen" gestellt sind. Im Mittelpunkt steht dabei der historische Handmodeldruck; aber auch auf modernste Druckverfahren wird hingewiesen.

Den ersten Schritt bei der Fabrikation eines Stoffdruckes bilden seit jeher kolorierte Entwürfe eines Musters, von der ersten Ideenskizze bis zur sorgfältig gemalten, ausführungsreifen Vorlage. Gemalt wurde in der Regel mit deckenden Wasserfarben (Gouache). In den Glarner Druckereien bildete sich ein Stand begabter Musterzeichner heran, von denen manche ihre Ausbildung in Paris vervollkommneten. Es ist erstaunlich, mit welchem Anpassungsvermögen sich die Entwerfer in fremde Formen- und Vorstellungswelten einfühlten, beispielsweise in javanische Batikmuster, in Kaschmirpalmetten oder islamische Rankendessins. Dabei mussten sie nicht allein die Wünsche einer internationalen Kundschaft berücksichtigen, sondern auch zahlreiche farb- und drucktechnische Gegebenheiten.

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Gelernte Stecher übertrugen die Entwürfe auf Handmodel aus Birnbaum- oder Buchsholz und schnitzten dann die Muster aus. Zur Erzielung von Rasterschattierungen und feinen Umrisslinien, schlugen sie Stifte und Streifen von Messing in die vorgestochenen Model ein. Mit gegossenen Druckformen vereinfachte man nach 1840 die Anfertigung bestimmter Model. Für den maschinellen Stoffdruck stachen oder gravierten die Stecher auch grosse Platten und Walzen. Die so hergestellten Entwürfe, Druckmodel, Platten und Walzen erweisen sich als kunstgewerbliche Leistungen von hoher Qualität.

Zeugdrucke aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts überraschen durch ihren unerschöpflichen Reichtum an Farbtönen und Farbkombinationen. Ein Beweis dafür, dass die damaligen Farbenchemiker, "Koloristen" genannt, bereits genaue Kenntnisse über pflanzliche und mineralische Farbstoffe besassen, ja sogar die Erzeugung und Festigung von Farben auf Geweben durch chemische Prozesse beherrschten. Das Ansetzen und Mischen der Farben erfolgte in der Farbküche. Jahrhundertelang spielten die Pflanzen-Farbstoffe lndigo (Blau) und Krapp (Rot) eine Hauptrolle. Nach 1856 gelang es, immer mehr Farben künstlich herzustellen, was einfachere und kostengünstigere Druckverfahren ermöglichte

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Das eigentliche Herzstück der alten Zeug-Druckereien waren die "Druckstuben", zumeist grosse Fabriksäle, in denen die Drucktische möglichst eng nebeneinander standen. An der Decke über den Tischen zog sich ein Stabrost zum Aufhängen der frisch bedruckten Tücher hin. Neben jedem Tisch stand ein Farbchassis. Das Chassis ist mit einem Stempel-Kissen vergleichbar und der Druckmodel mit einem Bürostempel. Das zu druckende Motiv erscheint auf dem Model erhaben im Spiegelbild. Der Model überträgt die Druckfarbe vom Chassis direkt auf das Gewebe. Jede Farbe erforderte einen oder mehrere genau passende Model und ein eigenes Farbchassis. Um einen zehnfarbigen Artikel mit einem reichen Dessin herzustellen, benötigte man über 100 verschiedene Druckmodel und einen Zeitraum von mehreren Wochen.

Der Handdruck mit Modeln ging so vor sich: zuerst spannte der Drucker einen Teil des Tuches auf den Drucktisch. Dann stippte er den Model auf den farbgetränkten Filz des Chassis und drückte ihn anschliessend exakt auf das Tuch. Mit einem eisenbeschwerten Schlegelstiel klopfte er nun auf die Rückseite des Models, um die Farbe gleichmässig auf das Tuch zu übertragen. Hernach hob er den Model ab, färbte ihn im Chassis wieder ein und drückte ihn erneut auf, genau am bereits gedruckten Muster anschliessend. Das exakte Aufsetzen des Models wurde durch eine gerade Linie am Stoffrand und feine Rapportstifte am Druckmodel erleichtert. Ein Streicherkind musste im Chassis nach jedem Andrücken des Models die Farbe gleichmässig verteilen und wenn nötig nachfüllen.

Die Arbeit der Druckerinnen und Drucker war eintönig und körperlich anstrengend; sie erforderte viel Kraft in den Armen, zudem Geschicklichkeit, präzise Bewegungen und ständige Konzentration. Ein Drucker stippte den Model während eines Tages 1100 bis 1500 mal ins Chassis und schlug ihn ebenso oft auf dem Tuch ab, in der Minute zwei- bis dreimal. In einer Druckstube verrichteten 50 bis 80 Personen ihr Werk, nahe nebeneinander, stets in Schweiss gebadet. Es herrschte nämlich eine schwüle, feuchtheisse Atmosphäre bis 33° C. Auch Staub mit giftigen Farbteilchen und Farbausdünstungen verschlechterten die Luftqualität und belästigten Augen, Atmung und Geruchsorgane der Arbeiter. Wie anhaltendes Donnerrollen hallten die sich ständig wiederholenden Schläge mit den Druck-Schlegeln durch die Säle.

wird weitaus der grösste Teil aller textilen Drucke hergestellt. Mit einem Druckträger - Model, Walze, Schablone - überträgt man dabei die Farbe dem Muster entsprechend direkt auf das Gewebe, das somit örtlich angefärbt wird.

ein "Verhinderungsdruck", ist seit dem Altertum bekannt. Auf das weisse Gewebe druckt man das Muster mit einer Schutzpaste (Reserve) auf. Jene Stellen, die mit dem Schutzmuster bedruckt sind, nehmen beim anschliessenden Ausfärben keine Farbe an. Die Schutzpaste wird nach dem Färben wieder ausgewaschen, und das Muster erscheint weiss im farbigen Grund. Das bekannteste Reservedruckverfahren ist der Batikdruck. Beim Batik wird heisses Wachs als Schutzmuster aufgetragen und das Gewebe dann kalt gefärbt, wobei durch Brüche im Wachs die charakteristischen "Haarrisse" entstehen

bedruckt man im voraus gefärbte Ware mit einer farbstoffzerstörenden Druckpaste (Ätzmittel); nach dem Fixieren und Auswaschen tritt das Druckmuster weiss aus dem Farbgrund hervor. Druckt man eine farbige Ätz-Paste auf, ergibt das auf dem vorgefärbten Grund ein farbiges Muster. 1811 glückte es Daniel Köchlin in Mühlhausen erstmals, türkischrot gefärbte Tücher durch ein Ätzverfahren weiss und bunt zu illuminieren. Bald darauf erlangte die Produktion von buntgeätzten Türkischrot-Artikeln für viele Glarner Zeugdruckereien eine sehr grosse Bedeutung

Bedruckte Tücher erforderten früher mehrere Zwischen- und Nachbehandlungen (Appreturen). Gewisse Farben mussten nach dem Aufdruck durch Verhängen entwickelt oder durch Dämpfen in den Fasern fixiert werden. Nach dem Auswaschen zeigte der Stoff die endgültigen Farbnuancen und erhielt nun durch die Nachappretur den letzten Schliff. Stärken machte den Stoff geschmeidig, steif oder griffig, kalandern verlieh ihm Glätte und Glanz. Die fertig ausgerüsteten Tücher wurden anschliessend noch konfektioniert. In der Staberei schnitt man sie auf das richtige Mass zu. Anschliessend wurden sie - häufig auch in Heimarbeit - gesäumt, mit Fransen versehen oder handrolliert. Dann endlich konnte man die fertigen Artikel verpacken und an ihren Bestimmungsort versenden. Auch heute noch werden fertig bedruckte Tücher in ähnlicher Weise nachbehandelt.

Plattendruck
In Anlehnung an die Kupferstichpresse führte man gegen Ende des 18. Jahrhunderts den Plancheplattendruck ein. Der Druck mit gravierten Kupferplatten ermöglichte die Herstellung feinster Dessins, insbesondere der Umrisse für den Vordruck.

Eine Mechanisierung des Modeldrucks gelang dem Franzosen Perrot 1834. Mit seiner Handpresse - Perrotine genannt - konnte man mit erhabenen Platten bis zu sechs Farben drucken. Das Hauptanwendungsgebiet der Perrotine lag im Buntätzdruck auf türkischrot gefärbten Tüchern und im Reservedruck.

Walzendruck/Rouleauxdruck
Um 1770 konstruierte man in England eine Druckmaschine mit einer geschnitzten Holzwalze, der Plombine (sog. Reliefdruck). Die Plombine erreichte gegenüber dem Handdruck eine wesentlich höhere Leistung.

Eine Walzendruckmaschine im modernen Sinn wurde 1784 vom Schotten Bell erfunden und bald so vervollkommnet, dass man sie heute noch nach demselben Prinzip baut. Im Rouleauxdruck verwendet man Kupfer-, Messing- oder Nickelwalzen mit gravierten Mustern. Die Druckwalzen sind rund um eine grosse Trommel angeordnet; sie werden aus Farbtrögen mittels Speisewalzen oder -bürsten eingefärbt. Nach dem Abrakeln der überschüssigen Farbe bleibt diese nur in den vertieften Stellen und überträgt sich auf das Gewebe, das um die Trommel geführt wird. Bereits im 19. Jahrhundert konstruierte man Maschinen mit drei bis zwölf Walzen für den Druck gleich vieler Farben.

Moderner Flach- und Rotationsfilmdruck
Der Siebdruck, auch Schablonen- oder Filmdruck genannt, hat in unserem Jahrhundert den Model -Handdruck abgelöst. Druckträger ist ein feinmaschiges Sieb, auf welches das Muster fototechnisch übertragen wird. Alle jene Partien des Musters, die keine Farbe durchlassen sollen, werden hernach mit einem Lack abgedeckt. Durch die offenen Siebstellen wird die Druckfarbe auf das Gewebe übertragen. Für den modernen Flach- und Rotationsfilmdruck setzt man heute langgestreckte Maschinen ein.

Bei der Flachfilmdruckmaschine wird der Stoff mit nebeneinander angeordneten flachen Schablonen auf einem endlosen Druckband im Stillstand bedruckt; dabei überträgt jede Schablone eine Farbe. Hernach wird der Stoff um eine Schablonenlänge weitergeführt, worauf der nächste Druckvorgang erfolgt. Dieses klassische Siebdruckverfahren eignet sich besonders für grossrapportige und vielfarbige Muster.

Die Rotationsfilmdruckmaschine bedruckt den Stoff fortlaufend mit runden Schablonen (Walzen). Dieses Verfahren findet hauptsächlich für Muster ohne sichtbare Rapportunterbrechung Verwendung.

Texte aus der Broschüre "Das Glarner Textildruckmuseum im Freulerpalast Näfels" von Jürg Davatz

PRESSE:

Ein Fazonetli der Identität

Wie das Fazonetli (Glarner Tüechli) zum modischen Accessoire wurde und wieso früher neben jeder Druckerei ein Bauernhof stand, ist eng verbunden mit der Geschichte des Traditionsbetriebs Blumer & Cie. AG in Niederurnen GL. Unter der Führung von Susanne Hauser blüht er weiter.

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Susanne Hauser innerhalb einer bunten Auswahl an Glarner Tüechli. (Bild: Brigitte Meier)

Während der Hochblüte des Glarner Stoffdrucks, von 1860 bis 1900, gehörte es zum guten Ton, dass die Herren schnupften. Um sich die Hände beim anschliessenden Naseputzen nicht schmutzig zu machen, benutzten sie Glarner Tüechli.

«Diese mussten farb- und kochecht sein. Die hohen Anforderungen an die Farben erfüllten zu jener Zeit krapprot und indigoblau», betont der pensionierte, aber noch sehr aktive Firmeninhaber Edwin Hauser, der zusammen mit seiner Tochter Susanne ein eingespieltes Team bildet.t

«Wir ergänzen uns perfekt. Seine wertvolle Erfahrung und sein profundes Wissen kommen mir täglich zu Gute», betont Susanne Hauser. Als Mitglied der Geschäftsleitung führt sie zunehmend die Geschicke des Unternehmens.

Dabei scheut sich die Allrounderin nicht, überall mit anzupacken. Das geht von der Lagerbewirtschaftung über die Administration bis hin zum Organisieren und dem Besuch von Fachmessen. «Weil ich von A bis Z alles machen kann, lassen sich viele Ideen verwirklichen. Natürlich machen wir einige Dinge anders, als anno dazumal», meint sie lächelnd.

Begonnen hat die Firmengeschichte 1792 mit der Druckerei Jenny & Blumer in Schwanden GL. Deren Handelshaus in Ancona, Italien, befuhr mit zwei eigenen Schiffen die Weltmeere, als der Handel mit bedruckten Stoffen zusehends florierte

Als Tochterunternehmen wurde 1828 die Druckerei Blumer & Cie. mit rund 650 Beschäftigten gegründet. Damals war Glarus als Textilland bekannt. Praktisch in jedem Dorf entlang der Linth gab es Textilfabriken oder -druckereien. Um die oft schlechten Arbeitsbedingungen zu regeln, wurde 1864 das erste Fabrikgesetz der Schweiz eingeführt

Wie aus dem Firmenarchiv hervorgeht, lieferte die Druckerei Blumer ihren ersten Exportauftrag an ein Indianerreservat in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexiko: Fransentücher, 150 mal 150 Zentimeter, bedruckt mit farbenprächtigen Rosen wurden nach Übersee verschifft. In New Mexico ist Wüstenland.

Als mit Iran, Afghanistan und Libanon drei wichtige Exportmärkte geschlossen wurden, stellte Blumer 1979 die Produktion ein, blieb jedoch als Handelshaus bestehen und wurde 1993 von Edwin Hauser übernommen.

Die Liebe zum Stoff wurde dem ausgebildeten Schneidermeister und Kaufmann von seinen Eltern weitergegeben, die eine Massschneiderei geführt hatten. Inzwischen ist auch Susanne Hauser seit über 20 Jahren mit dem Unternehmen verbunden, das 2011 vom Standort Schwanden nach Niederurnen umgezogen ist.

Das klassische Glarner Tüechli ist nach wie vor türkischrot; aber inzwischen liegt ein attraktives Sortiment von 36 Farben vor. Die Bezeichnung türkischrot oder Türkenkappen rührt daher, weil die roten Kaschmirtücher überwiegend in der Türkei, im Libanon, in Persien und Afghanistan abgesetzt wurden.

Das typische Dessin erinnert an Tränen oder Tropfen, symbolisiert jedoch eine «Palmette» aus Indien. Doch wie gelangten dieses eingerollte Palmenblatt und die orientalische Bordüre ausgerechnet auf ein Glarner Tüechli?

Fabrikherr Conrad Blumer machte 1843 eine beschwerliche Geschäftsreise nach Fernost und als er eineinhalb Jahre später zurückkehrte, hatte er verschiedene Dessins aus Indien und Indonesien im Gepäck. Das eingerollte Palmenblatt erfreut sich seither grosser Beliebtheit und ist auch als Paisley-Muster bekannt.

Weitere Dessins ist der Lebensbaum aus arabischen Ländern, sehr gefragt ist das «Katzenpfötli», ebenso folkloristische Motive mit Kühen, Ziegen oder Edelweiss

Der Arbeitsprozess eines Glarner Tüechlis ist aufwendig: Noch heute wird der gleiche Faden wie vor hundert Jahren verwendet. Gewoben wird der Stoff bei der Firma Jenny in Haslen, dann wird der rohe Stoff gebleicht und kommt in die Druckerei in Mitlödi.

«Die Endkontrolle geschieht dann im eigenen Haus. Lediglich das Säumen der Tücher wird ausserhalb des Kantons Glarus vollzogen», betont Susanne Hauser. So bügelt sie trotz Führungsfunktionen schon mal ein Glarner Tüechli oder wirft ein prüfendes Auge auf die Etikettierungen. Ursprünglich hat sie die Handelsschule abgeschlossen und auf einer Bank gearbeitet.

Das Glarner Tüechli entwickelte sich vom Schnupftuch zum modischen Accessoire. Wanderer und Skifahrer schätzen das bunte Tüechli ebenso wie trendbewusste Menschen. Im Kanton Glarus erhält jeder Neuzuzüger ein Glarner Tüechli als Begrüssungsgeschenk

«Der Name hat sich schweizweit etabliert. Leider kommen immer wieder billige Kopien aus China auf den Markt. In unseren Original-Tüechli ist eine Jaquard-Etikette ‹Glarner Tüechli, Made in Switzerland› eingenäht», erklärt Susanne Hauser.

Pro Jahr werden rund 30 000 Meter Stoff für Glarner Tüechli verarbeitet, also rund 120 000 Exemplare. Zu den Abnehmern gehören Textilfachgeschäfte und Souvenirshops. Ein sehr guter Kunde ist das Schweizer Heimatwerk.

Heute steht Blumer für modernste technologische Trends im Textilbereich. Nach längerem Unterbruch führt die Firma Blumer die 185-jährige Tradition des Stoffdrucks auf digitale Art weiter.

Mit Tintenstrahldruckern wird mit spezieller Farbe auf spezielles Papier gedruckt und die Farbe anschliessend mittels hohem Druck und Hitze in den Stoff verdampft. So werden beispielsweise Multifunktionstücher mit Glarner Tüechli-Musterung bedruckt. Allerdings eignet sich das so genannte Sublimationsverfahren nicht für alle Fasern.

Inzwischen gestaltet die Firma mit ihrem Dessin auch neue Produkte: Espressotassen, Tortenplatten oder Fondue-Caquelons. Neben den Glarner Tüechli in vielen Dessins und Farben wird im Fabrikladen in Niederurnen ein breites Sortiment angeboten: Bandanas,Wollschals, Seidenfoulards, Meterware und sogar Sonnenschirme mit dem Glarner Tüechli Muster. Dank den schicken Regenschirmen lässt die Firma Blumer auch niemanden im Regen stehen.
Brigitte Meier

PRESSE:

Quadratisch, praktisch, schön: das Glarner Tüechli

Wahrscheinlich kennt ihr das auch: Da sieht man plötzlich im Ausland etwas typisch Schweizerisches und freut sich total darüber. So ging es mir zum Beispiel, als in Florida neben mir ein junger Mann am Flughafen sass, der ein Glarner Tüechli an seinen Rucksack geknotet hatte.

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Bild: © Veles Studio – shutterstock.com

ch sprach ihn an, da ich dachte, er würde wie ich auf den Flug nach Zürich warten. Aber es war ein Skandinavier, der früher eine Zeit lang in der Schweiz gearbeitet hat und seitdem das Tuch am Rucksack mit sich durch die Welt trägt. Er lachte und erzählte mir, dass er damals etliche der Tücher als Mitbringsel mit nach Hause genommen hätte. Die Beschenkten dürfen sich freuen: Aktuell sind die farbenfrohen Tücher absolut trendy und als vielseitiges Accessoire unschlagbar.

Die lebhaft gemusterten Tüechli werden traditionell im Glarnerland hergestellt, woher sie auch ihren Namen haben. Es gibt sie in rund 40 verschiedenen Farben, mal mit orientalisch anmutenden Mustern, mal mit Edelweiss- oder Alpmotiven. Das Glarner Tüechli gehört zur Ausstattungen fast jeden Outdoorsportlers. Aber längst tragen es nicht nur Skifahrer und Wanderer: Es ergänzt perfekt die aktuelle Mode und dank seiner Vielseitigkeit wird ihm jeder, der erst einmal die vielen Vorzüge des Tuchs erfahren hat, unabhängig von Modediktaten die Treue halten.

Wer sich in diese praktischen Glarner Tüechli verliebt hat, möchte sie am liebsten alle haben! Ich besitze selber fast ein gutes Dutzend und es kommt immer mal wieder eine neue Farbe hinzu.

Über die Geschichte des Glarner Tüechlis gibt es verschiedene Meinungen. Erwiesen ist, dass bereits im 17. Jahrhundert bunt bedruckte indische Stoffe mit den Seefahrern nach Europa gelangten. Lebhafte, farbige, aufgedruckte Muster waren zu jener Zeit eine Rarität und wer konnte, deckte sich grosszügig damit ein. Nicht nur Kleidung, auch Wandschmuck und Bezüge für Sitzmöbel wurden daraus gefertigt.

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Lebhafte, farbige, aufgedruckte Muster waren zu jener Zeit eine Rarität (Bild: © Rémi Stosskopf, Wikimedia, GNU)

Um 1680 entstanden in England, Deutschland und Holland Manufakturen, welche nach indischem Vorbild Baumwollstoffe bedruckten. An der Aufbauarbeit waren unter anderem Hugenotten aus Frankreich beteiligt. Sie waren es auch, die in der Eidgenossenschaft Zeugdruckereien eröffneten. Die erste gründeten sie in Genf (1691), weitere folgten in Neuenburg, Bern, Aargau, Zürich und Basel. Erst rund 50 Jahre später, nämlich 1740 erreichte die Baumwolldruckerei Glarus. Im folgenden Jahrhundert entstanden hier neben England und der Region Mühlhausen die grössten Zentren des europäischem Stoffdruckes.

Damals war man noch weit entfernt von der Textilindustrie, wie man sie Anfang/Mitte des 19. Jahrhunderts kannte. Erst einmal wurde mit Holzmodeln und grossem Zeitaufwand in Handdruck gearbeitet. Auch chemische Farbstoffe kannte man zu jener Zeit noch nicht. Nach deren Erfindung kam es allgemein im Textildruck zum Aufschwung. Im Glarnerland hatten sich schon in den vorhergehenden Jahren immer mehr Stoffdruckereien niedergelassen. Webereien und Spinnereien fanden an der Linth und den Nebenflüsschen den idealen Standort.

Glarner Fabrikanten und Händler übernahmen den weltweiten Vertrieb selbst. Das hatte den Vorteil, dass sie direkt auf Kundenwünsche reagieren und dadurch immer neue Absatzmärkte finden konnten. 1865 waren 6250 der ca. 35‘000 Einwohner des Glarnerlandes in den Textildruckereien beschäftigt. Der Kanton Glarus war in der Schweiz die wichtigste Region für die Zeugdruckerei. Sie machte sich damit aber auch abhängig von den Exporten. Die Konkurrenz aus Fernost zwang schliesslich viele der Glarner Betriebe zur Aufgabe.

War der Absatz längere Zeit rückläufig, erlebt das Glarner Tüechli derzeit eine Renaissance: Die Tücher, die wir heute kaufen, kommen aus dem über 220-jährigen Traditionsbetrieb Blumer & Cie in Niederurnen. Er produziert vor allem für Schweizer Kunden und das benachbarte Ausland.

Das Glarner Tuch, einst vor allem als Schnupftuch verwendet, hat sich zu einem modischen Accessoire entwickelt, das bei Jung und Alt gleichermassen beliebt ist. Mit seinem lebhaften Muster passt es zur derzeit wieder angesagten 70er Jahre-Mode. Gleichzeitig ergänzen die Edelweissmotive den Trachtenlook ebenso wie die aktuellen Blusen und Shirts mit Spitzen. Die Möglichkeiten, das Glarner Tüechli zu tragen, sind enorm vielseitig. Outdoorsportler tragen es gern als Schutz gegen die Sonne um den Kopf gebunden. Wer viel schwitzt, zum Beispiel beim Joggen, rollt es zusammen und trägt es als Stirnband. Als Hals- oder Nickituch wertet es schlichte Oberteile auf.

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Das Glarner Tuch hat sich zu einem modischen Accessoire entwickelt.

Aber das ist noch längst nicht alles! Die Tücher, die es in den Grössen von ca. 50 x 50 und 70 x 70 cm gibt, können natürlich klassisch getragen werden, aber mit ein wenig Kreativität lässt sich noch viel mehr damit machen. Eine Kollegin hat zum Beispiel ihrer kleinen Tochter eine Bluse daraus geschneidert und die sieht total herzig aus. Stolz ist das kleine Maidli auch auf eine Küchenschürze aus einem Glarnertuch, welche Mama selber machte. Den Rand eines Tuches hat sie auf die Taschen einer Jeansjacke genäht, auch das sieht klasse aus.

Auch wer nicht nähen kann, findet immer wieder neue Verwendungsmöglichkeiten für die bunten Tücher:

  • Zusammengeknotet und -gerollt können sie anstelle eines Gürtels durch die Schlaufen des Hosenbundes einer Jeans gezogen werden.
  • Die Haare lassen sich damit zum Pferdeschwanz binden.
  • An den Henkel einer schlichten Tasche geknotet, bekommt diese gleich einen neuen Look
  • Auch die derzeit angesagten Strohhüte können im Nu verändert und farblich auf die Kleidung abgestimmt werden, wenn ihr ein Tuch schmal zusammenlegt und darum bindet.
  • Zur Jeans und einem schlichten weissen T-Shirt passt das Glarner Tüechli nicht nur um den Hals, sondern auch ums Handgelenk geschlungen
Sicher fallen euch noch weitere Möglichkeiten ein, wie ihr das traditionelle und doch trendige Accessoire „made in Switzerland“ tragen könnt.

PRESSE:

Textile Qualität seit 1828 aus dem Glarnerland

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Susanne Hauser von der Firma F. Blumer & Cie. AG in Niederurnen

Sie sind beinahe weltbekannt: die originalen Glarner Tüechli. Seit vielen Jahren werden sie von der Firma F. Blumer & Cie. AG in Niederurnen produziert. Susanne Hauser leitet die Traditionsfirma, ihr Vater Edwin Hauser steht ihr dabei als pensionierter, aber aktiver Inhaber der Firma mit Rat und Tat zur Seite.
GLKB extra, Herbst 2017 / Bild/Foto: Samuel Trümpy, Ennenda

Einst wurde das Glarner Tüechli hauptsächlich als Schnupftuch produziert und diente als sogenanntes Zimmermanns Nastuch. Dieses musste farbig, nicht heikel und für die Kochwäsche geeignet sein. Das charakteristische Rot der Glarner Tüechli stammte ursprünglich aus der Wurzel der Krapppflanze und verlangte ein äusserst kompliziertes Verfahren mit rund 23 Arbeitsschritten. Heute sehen die Färbeverfahren anders aus und inzwischen ist das Glarner Tüechli in einer breiten Farbpalette von Rosa über Sonnengelb bis Flaschengrün und in mehr als 30 weiteren Farben erhältlich.

Die Produktpalette mit den bekannten Glarner Tropfen beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf die Baumwoll-Tüechli. Der Markt an textilfremden Produkten wird immer grösser. So verkauft die F. Blumer & Cie. AG unter anderem auch Küchentücher, Tassen und Bettwäsche mit dem wiedererkennbaren Muster. Und sogar auf Sektgläsern schimmern zart die Palmetten, wie die Glarner Tropfen auch genannt werden. Zudem ist der Glarner Traditionsbetrieb Schweizer Vertriebspartner internationaler renommierter Spezialisten für funktionelle Sport- und Freizeitaccessoires. Die Bestseller der Firma sind allerdings aus der HAD-Kollektion: ein originelles bedrucktes Multifunktionstuch, das nahtlos aus einem Stück gefertigt ist. Das Tuch ist vielseitig als Mütze, Schal oder Haarband einsetzbar.

Noch heute werden die bekannten Glarner Tüechli im Glarnerland produziert. In Haslen wird der Stoff bei der Firma Daniel Jenny & Co. gewoben und in Mitlödi von der Textildruck AG mit Schablonen bedruckt. Der F. Blumer & Cie. AG sind Tradition und Innovation gleichermassen wichtig. Als Kundin der Glarner Kantonalbank freut sich Susanne Hauser besonders darüber, dass das Glarner Paisley einen festen Bestandteil im Werbeauftritt der Bank innehat. Eine solche prominente Vermarktung hilft, die charakteristischen Tropfen im Glarnerland und ausserhalb des Kantons noch bekannter zu machen.

PRESSE:

Das Glarner Tüechli Motiv feiert seine Renaissance

Das „Glarner Tüechli“ ist nach wie vor sehr beliebt. Neu wird das beliebte Motiv auch auf verschiedenen Accessoires eingesetzt. Und dies mit zunehmendem Erfolg, wie Edwin Hauser, Inhaber der Firma F. Blumer & Cie.AG, gerne bestätigt.

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In seinem Element: Edwin Hauser, der Inhaber der Firma Blumer

Im Jahre 1828 wurde die Firma Blumer & Cie. in Schwanden als Kollektivgesellschaft gegründet, wie Edwin Hauer glarus24.ch erklärte. Bis ins Jahr 1979 wurde im eigenen Hause in Schwanden produziert, bevor das Unternehmen in eine reine Handelsfirma „umgemodelt“ wurde. Im Jahre 1993 übernahm Edwin Hauser die Familienfirma zu 100% und wandelte sie 2000 in eine Aktiengesellschaft um. Ueber all die Jahre blieb man aber dem „Glarner Tüechli“ treu. Dieses Produkt hat eine langjährige Geschichte. Ursprünglich stammte dieses Design aus Java. Die „Glarner Tüechli“ wurden zu jener Zeit bei der Firma Blumer erstmals industriell hergestellt. Im Laufe der Jahre kamen immer neue Produkte dazu. Insbesondere modische Damenhüte wurden zu einem wichtigen Verkaufsartikel. Mit dem neuen Inhaber wurde die Firma teilweise umstrukturiert. Die Produktevielfalt wurde laufend erhöht und den Marktbedürfnissen angepasst. Dabei konnte immer wieder von der Kreativität und dem Weitblick des neuen „Chefs“ profitiert werden. Heute beschäftigt die Firma sieben MitarbeiterInnen, davon zwei ausschliesslich im Verkauf.

Noch heute bildet das „Glarner Tüechli“ einen wesentlichen Teil des Gesamtumsatzes der Firma, wie Edwin Hauser gerne bestätigt. Dieser Artikel wird zudem voll und ganz in der Schweiz hergestellt: Der Stoff bei der Firma Jenny in Haslen, das Bedrucken bei der Mitlödi Textildruck AG, die Konfektionierung in Heimarbeit und die Endkontrolle und Verpackung im eigenen Hause. Daneben bildet auch der Handel mit Hüten aus Italien, Deutschland und Frankreich ein wichtiges Standbein der Firma. Seit einigen Jahren wurde mit dem Verkauf von Accessoires für den Sportfachhandel gestartet. Zu einem Renner entwickelte sich dabei der „HAD-Schlauch“. Ein universell einsetzbares Produkt für Jung und Alt, Frau und Mann. Ob als Halstuch, als Kappe oder auch als Stirnband: Das Produkt kann in allen Varianten eingesetzt werden. Auch als Werbeträger eignet sich dieses Produkt hervorragend. Der „HAD-Schlauch“ wird zusammen mit einer Partnerfirma in Deutschland hergestellt und bereits in vielen Ländern mit grossem Erfolg vertrieben. Als laufende Ergänzung sind Artikel wie Socken, funktionelle Unterwäsche, Sport-Handschuhe, Arbeitshandschuhe und vieles andere dazugekommen.

PRESSE:

Das Glarner-Tüechli erobert die Welt

Schon früh waren die Glarner keine Selbstversorger mehr. Bereits im 15. Jahrhundert hatte das Glarnerland eine Exportwirtschaft. Viehexport und Handel mit Milchprodukten waren ein wichtiger Wirtschaftszweig. Doch das «glarnerische Wirtschaftswunder » haben sie der Textilindustrie zu verdanken.

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Braunwaldbahn: Mit dem Seil in sieben Minuten auf die Sonnenterasse.

Vor rund zweihundert Jahren entdeckten die Industriellen aus dem weit entfernten Orient das «Glarner-Tüechli» und übernahmen das orientalische Muster, die «Fazonetli», welches es zierte. Das löste das «Glarner Wirtschaftswunder» aus, in welchem die Glarner Textilindustrie vorübergehende, weltweite Bedeutung gewann. Heute werden sie nach überlieferten Mustern in vielen Farben gedruckt und haben sich zum Modeschlager entwickelt.

Der Kanton ging als Vorreiter der Industrialisierung in die Geschichte ein. Begonnen hat alles mit dem Bau einer Textildruckerei 1740 in Glarus. Der Durchbruch lies jedoch fast hundert Jahre auf sich warten. In der ersten Phase der Industrialisierung verloren viele Glarner ihre Haupteinnahmequelle: die Heimarbeit mit dem Spinnen von Garnen und dem Weben von Stoffen. Angestellte für Fabriken wurden gesucht. Doch viele Heimarbeiter waren aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen nicht bereit ihre Selbstständigkeit aufzugeben. Bereits damals arbeitete nur noch jede vierte Person im Glarnerland in der Landwirtschaft. Damit gehörte der Kanton europaweit zu den am stärksten industrialisierten Gebieten.

Zusätzlich zur wirtschaftlich schwierigen Situation kam eine Hungersnot und viele Familien gerieten in existenzielle Nöte. Jeder zwölfte Glarner verliess Mitte des 19. Jahrhunderts seine Heimat und versuchte sein Glück in den USA. Noch heute sind die Spuren der Auswanderer in ihrer neuen Heimat zu finden. Im US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin wurde die Ortschaft «New Glarus» gegründet. Einige Jahre später, 1865 kommt es zum «glarnerischen Wirtschaftswunder». Die Bevölkerung wächst stark an. Die Textilindustrie bietet über 10 000 Arbeitsplätze an. Ihre Produkte gelangen dank ausgezeichneter Qualität, Kundenbedürfnisse wahrnehmender Marktforschung vor Ort und weit verzweigtem Netz an Handelsniederlassungen, in jeden Winkel der Erde. Auf dem Höhepunkt des Booms arbeiteten 6000 Menschen in den Fabriken und Webereien.

Das Ende des «Glarner Wirtschaftswunders » folgte in 30 Jahren – zwischen 1870 und 1900 – damals erschütterte eine Krise nach der anderen die glarnerische Baumwollindustrie. Es konnte nur noch ein Drittel der Angestellten in der Textil-Druckbranche beschäftigt werden. Die Stoffe wurden in Glarus noch von Hand oder mit Modellen bedruckt. Mit der maschinellen Bedruckung im Ausland konnte nicht mitgehalten werden. So wurden die Glarner Produktionsstätten plötzlich unrentabel. Während 1870 noch vier von fünf Glarner für die Textilindustrie arbeiteten, waren es zu Beginn des Zweiten Weltkrieges gerade noch die Hälfte. Der Niedergang dieser blühenden Druckund Textilindustrie gegen Ende des letzten Jahrhunderts traf das Tal hart. Doch schafften die Glarnerinnen auch diesmal den Strukturwandel. Elektrizitätswirtschaft, High-Tech-Unternehmen und Tourismus dominieren heute die dynamische Glarner Wirtschaft.

Die Geschichte der Glarner Textilindustrie und die Gegenwart der Glarner Arbeitswelt live erleben. Der Glarner Industrieweg ist ein gut ausgeschilderter Themenweg. Auf über 50 Kilometern von Linthal bis Ziegelbrücke und von Elm bis nach Schwanden liefern Infotafeln viel Wissenswertes rund um die über 200-jährige Glarner Industriekultur. An vielen Stellen des Weges laden schöne Plätze zum Picknick ein. Die wirtschaftliche Vergangenheit erkundet man am besten zu Fuss oder mit einem Mietvelo von Rent a Bike; die gibt es an den Bahnhöfen in Linthal, Glarus oder Ziegelbrücke.
glarner-industrieweg.ch

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Glarner Tüechli sind wieder in

Seit dem 19. Jahrhundert exportiert der Kanton Glarus die sogenannten Glarner Tüechli. Wegen der Konkurrenz aus Asien war der Absatz stets rückläufig. Nun liessen sich die Textilien aber wieder besser verkaufen

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Die Glarner Tüechli gibt es mittlerweile in 38 Farben. / SRF, 2014

Die Glarner Tüechli wurden im 19. Jahrhundert entwickelt, weil damals viele Männer Tabak schnupften. Die Glarner Firma Blumer entwickelte deshalb ein widerstandsfähiges Taschentuch, das Glarner Tüechli. Die Originalfarben rot und blau waren kochfest.

Die Tücher wurden bis nach Asien exportiert, wo heute die ärgste Konkurrenz der Glarner Textilindustrie heimisch ist. Die Glarner Tüechli werden heute nur noch in der Schweiz und dem nahen Ausland verkauft

Dennoch ist Edwin Hauser, Inhaber der Firma Blumer in Niederurnen, zufrieden: «Es kommt auf die Modetrends an.» Heute liessen sich die Glarner Tüechli wieder besser verkaufen. Zahlen will Hauser allerdings keine bekannt geben.

Der Grossteil der Glarner Textilspezialität wird extern produziert, in einer Handvoll Firmen in der Schweiz. Der Firma Blumer gehören die Rechte und dort findet auch der Handel statt. Zudem wird dort jedes Tuch kontrolliert und gebügelt.
gemp

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Innovative Sitzkissen aus Schwanden

Kreativität, Erfahrung, innovative Ideen und technisches know-how lassen die GlarnerTuechli-Firma F. Blumer & Cie. AG in Schwanden, unter der Leitung von Edwin Hauser, zu einem der Sieger an der Ski-WM in St.Moritz werden

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liefert einige Tausend bestickte Sitzkissen für die Zuschauerarena der WM nach St.Moritz. Damit die gute Stimmung über längere Zeit erhalten bleibt, sind die Sitzkissen mit einem Wärmepaket versehen und können nach Gebrauch sowohl als Kissen wie auch als Tasche weiterverwendet werden. Der technisch hochwertige Stoff stammt von der Firma Schoeller. Die Konfektion von 15 m langen bzw. 30m breiten Stoffbahnen für das im Zielraum stehende VIP-Zelt war ebenfalls, eine schwierig zu lösende Aufgabe der Firma Blumer aus Schwanden. Textiles know-how und ein einsatzbereites Team sind Voraussetzung, um Problemlösungen dieser Art anbieten zu können. Blumer bleibt den im Glarnerland hergestellten echten Glarner Tüechli aber treu und wird neben diversen Spezialitäten auch in Zukunft bedruckte Tüechli, Sportmützen und bestickte Accessoires anbieten. Im nächsten Juni wird das 175-Jahr-Firmajubiläum mit einem Tag der offenen Tür gefeiert.

Von der Glarner-Tüechli-Firma F. Blumer & Cie. AG stammen die WM-Wärmesitzkissen, die auch als Taschen verwendet werden können.

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«Fazenettli»-Bankfieber in Zürich

Der Event von Glarnerland Tourismus an der BankArt 2001 in der Stadt Zürich

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An der BankArt 2001 lädt seit dem 18. Mai auf dem Löwenplatz der Stadt Zürich eine Bank im Glarnertüechli-Look namens «Fazenettli» zu besinnlichem und erholsamem Sitzen ein. Der Auftakt-Event aus dem kleinen Tal stiess auf grosses Echo in der grossen Stadt.

Duftmarken der speziellen Art teilten kürzlich am Löwenplatz 45 in Zürich die Passanten und Pasantinnen in zwei olfaktorische Lager. Es war wieder einmal offensichtlich - Glarner Ziger polarisiert: Die einen konnten von den Zigerschiffli-Häppchen nicht genug kriegen. Anderebeschleunigten ihr Schrittempo, sobald sie in den Dunstkreis des markigen Evergreens gerieten. Rudolf Jakober (Geska) teilte ihn zur Einweihung der «Fazeletli»-Bank grosszügig - und trotz ein paar Kostverächtern – mit Erfolg.

Einfach so liess Glarnerland Tourismus ohnehin niemanden entfliehen. Jedenfalls nicht, bevor das anwesende Zigermannli alias Hans Rhyner ein paar träfe Sprüche von sich gegeben hatte. Nur schon sein Outfit war mehrere Blicke wert. Angetan mit einem Original-Büffel aus grauer Strickwolle, mit tanniger, leicht zu kurz geratener Hose, mit währschaften Militärschuhen, einem Glarnertüechli um den Hals und beladen mit einem Riesenzigerstock, den der Zigerhans auf ein Räf gebunden trug, erzählte er blumig von des grünen Magerkäses Heimat und empfahl im gleichen Atemzug, doch am besten selbst einmal im Glarnerland vorbeizuschauen.

Das Eis der Zurückhaltung war schnell gebrochen. Lachsalven schallten hüben und drüben. Und der Promotionsanlass unter der Ägide von Sascha Antenen, Geschäftsführer von Glarnerland Tourismus, lief wie mit «Luussalbi» geschmiert bestens.

Auch Tourismuspräsident Hansjörg Rhyner betätigte sich-mit Schwung im Zigerschiffli-Service. Edwin Hauser (F. Blumer & die. AG, Schwanden) warb mit Flyern und Prospekten für das Tal der Linth. Schließlich ging es darum, im Millionen-Zürich wieder einmal Glarner Präsenz zu zeigen.

Einst waren es die Löwen, dann die Kühe und jetzt 1075 Bänke, die von Künstlern, Grafikern sowie Gestaltungsfreaks für Zürichs Strassen farbig, originell, zum Schmunzeln und Entdecken, Sitzen und Ausruhen geschaffen wurden. Die Stadt mutierte am 18. Mai denn auch zum spassig-fröhlichen Freilichtmuseum mit Doppelnutzen. Eine rundum erfreuliche Sache, die Begegnung schafft und noch bis zum 15. September ihre 3000 zusätzlichen Stadtsitzplätze offeriert.

Zweifelsohne ist essfür alle Glarne-rinnen und Glarner ein MUSS, die Bank der Bänke mit der Nummer 420 am Löwenplatz 45 zu entdecken. Hier lädt das fröhlichrote! Glarnertüechli in Leintuchgrösse zum Verweilen ein. Idee und Ausführung des «Fazeletli» stammen von Beat Brunner,, ehemals Braunwalder Kurdirektor, der bei der Promotion persönlich anwesend war.

Erstaunlich viele Passanten outeten sich an diesem Nachmittag als Ausgewanderte mit direkter Abstammung und Namen wie Luchsinger, Zweifel, Hefti und Landolt. Oder sie erklärten sich dem Glarnerland als Angeheiratete und als «Us-dr-siebete-Suppä-äs-Tünggäli-Verwandte» verbunden. Die Veranstaltung des Glarnerland Tourismus erntete jedenfalls viel Zuspruch und Wohlwollen.

Ein Standplatz an der Bahnhofstrasse hätte dem liebenswürdigen «Fazeletli» und seiner Glarner Belegschaft wohl noch einiges mehr an Aufmerksamkeit beschert. Und ob es denn immer die altgedienten Werbesujets, sein müssen, darf man sich an dieser Stelle auch wieder einmal fragen. Ich persönlich habe keine Mühe damit. Die bestens eingeführten Identifikatoren haben nach wie vor ihre Berechtigung - als sympathische Türöffner und Transportschienen für Informationsmaterial, das Interesse wecken soll, zu einem Besuch animiert und aktuell über den Kanton Glarus in seinem Hier und Heute berichtet. Solange sich keine neue Werbesujets etabliert haben, was mit einer kostenintensiven Werbeinvestition verbunden ist, kann man nur bemüht sein, das angebotene Informationsmaterial inhaltlich und m seinem visuellen Erscheinungsbild hochwertig, glaubwürdig, originell und «aamächelig» zu gestalten. Alles andere erzielt in Zeiten überbordender Informationsflut kaum nachhaltigen Effekt und ist verlorene Liebesmüh.

Besondere Sitzgelegenheit: Die «Fazelet-Ii»-Bank von Glarnerland Tourismus an der BankArt 2001 in Zürich

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GLARNER PRODUKTE

Unsere Tüechli

… in über dreissig verschiedenen Farben erhältlich: Das klassische Glarner Tüechli vereint Tradition und Moderne

Bestswiss meint

... sind wieder In ... zudem wird dort jedes Tuch kontrolliert und gebügelt

SRF

... das luftig-leichte Tüchlein aus dem Glarnerland ist durch sein farbenfrohes, orientalisch angehauchtes Design ein echter Hingucker und begleitet Sie durch jede Jahreszeit

Bestswiss meint

... sieht nicht nur gut aus, sondern trocknet auch Schweissperlen.

Stadtopenair

... sie sind beinahe weltbekannt: die originalen Glarner Tüechli.

extra

Wussten Sie, dass Glarner Tüechli …

  • ...

    ein Begrüssungsgeschenk für jeden Neuzuzügler im Kanton Glarus sind.

  • ...

    zur Top 15 der typischen Schweizer Produkte zählen. (Umfrage „best swiss“)

  • ...

    ursprünglich mit Hilfe von Kuhmist gefärbt wurden? Bei den chemischen Prozessen soll er unterstützend gewirkt und zudem eine reinigende Wirkung ausgeübt haben.

  • ...

    mit dem typischen Tropfendesign vom Paisley-Muster abstammen, das ein eingerolltes Palmblatt aus dem Orient symbolisiert? Die frühe Handelstätigkeit in der Textilindustrie brachte das Muster ins Glarnerland, wo es zum Markenzeichen der Glarner geworden ist.

  • ...

    ein fester Bestandteil der traditionellen Appenzeller Tracht sind? Als Schnupftuch, das aus dem Hosensack hervorschaut!  

  • ...

    … auch Fazonetli genannt werden. Und, dass das klassische Glarner Tüechli nach wie vor türkischrot ist, aber inzwischen ein attraktives Sortiment von 36 Farben und in den Grössen 50x50 und 70x70 cm² vorliegt.

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